Wie geht es weiter mit dem „Sankt-Franziskus Weg“?

Anfang dieses Jahres endete die Offenlage für die Pläne das Mischgebiet am Sankt-Franziskus-Weg mit einem eigenen Bebauungsplan aus dem Gewerbegebiet „Neunkirchen-Süd“ herauszulösen. Offenbar wollte die Gemeinde möglichst schnell Planungssicherheit erreichen, um im Mischgebiet die Voraussetzungen zu schaffen, um dort eine neue Feuerwehrwache und ein Verwaltungsgebäude der Gemeindewerke errichten zu können.

Initiative-NKS war beim Studium der Vorlagen sofort aufgestoßen, das der Bebauungsplan wiedermal Bauhöhen von 18m zulässt. Da sich der Verein zuvor erfolgreich gegen einen Bebauungsplan für „Neunkirchen-Süd“ gewehrt hat, der Monsterhallen epischen Ausmaßes ermöglicht hätte, waren wir erneut alarmiert.

Unsere Initiative traf sich in der Folge im Februar mit Mitgliedern der Ratsfraktion der CDU und Herrn Hirtsiefer von der Neunkirchen-Seelscheider Feuerwehr. Wie sich herausstellte, wunderte man sich auch auf Seiten der Feuerwehr über die geplante Gebäudehöhe. Die Feuerwehr brauche keine Gebäudehöhe von 18m – auch nicht für einen Schlauchtrocknungsturm.

Im Ergebnis beantragte die CDU im EUPA eine Korrektur der Ausbauhöhe auf 12m. Außerdem wurde die Verwaltung veranlasst, die Art der Gebäude genau zu spezifizieren, welche diese Höhe erreichen können. Herausgekommen ist die windelweiche Definition „Verwaltungsgebäude (z.B. Feuerwehr)“. Den Antrag der Bürgernahen Grünen im EUPA, doch einfach festzulegen, dass nur die Feuerwehr diese Höhe erreichen darf wurde von den übrigen im EUPA vertretenen Parteien überstimmt.

Nun geht der Bebauungsplan für den Sankt-Franziskus-Weg in eine erneute Offenlage. Insgesamt entsteht aus unserer Sicht der Eindruck, dass in der Verwaltung sehr umständlich versucht wird, sich alle Möglichkeiten offenzuhalten. Ein angebotsbezogener Bebauungsplan, der deutlich macht was die Gemeinde eigentlich konkret braucht, würde einerseits die Gemüter beruhigen und andererseits Kosten und Zeit sparen.

Initiative-NKS wird sich auf jeden Fall weiterhin dafür einsetzen, dass hier kein Bebauungsplan geschaffen wird, der das Landschaftsbild und den dörflichen Charakter unserer Gemeinde zerstört.