Hallo LKW: Hier entlang!

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Wie werden die LKW eigentlich das erweiterte Wasch- und Reinigungsmittelwerk anfahren? Das designierte Werk liegt direkt an einem Verkehrknotenpunkt – dem Kreisverkehr direkt vor den Toren Neunkirchen-Ort. Hier geht es in vier Richtungen:

  • nach Norden: direkt durch Neunkirchen über eine teilweise zum Zwecke der Verkehrsberuhigung verengte Fahrbahn, über drei weitere innerörtliche Kreisverkehre. Diese Route ist für bestimmte Transporte eingeschränkt, sodass ein direkter Weg Richtung A4 nicht möglich ist.
  • nach Westen: über die B507 Richtung Lohmar. Diese Strecke führt direkt an der Wahnbachtalsperre entlang. Deshalb weist der Rhein-Sieg Kreis in seiner Stellungnahme auch auf die Durchfahrtsverbote für wassergefährdenden Stoffe hin (s. Abwägung S. 9f). Durch diese Beschränkung ist auch dieser Weg Richtung A4 und A3 stark eingeschränkt.
  • nach Süden: über den Bergkamm durch die Wohnorte Wolperath nach Remschoss, dann Heisterschoss und Happerschoss. Von dort den Berg runter nach Bröl und von dort Richtung Autobahn. Alternativ die L352 weiter über die Serpentinen nach Allner und von dort auf die Autobahn.
  • nach Osten: den Berg über die B507 zwischen den Wohngebieten Neunkirchen-Ort und Hohn runter nach Ingersau. Von dort über die B478 zur Autobahn. Immer am Naturschutzgebiet Bröl vorbei. Die Bröl ist momentan übrigens Teil eines aufwendigen Lachs-Projekts, welches nicht unerheblich durch Gelder der EU finanziert wird.

In der Begründung wird unter Punkt 6.3 auf S.18 argumentiert, durch die Lage des Gebietes sei eine „optimale Verkehrsanbindung gegeben.“ Bisher war kein Geschäftsführer, kein IHK-Vertreter, kein Anwalt, kein Ratspolitiker und keine Bürgermeisterin in der Lage zu erläutern, was -bitte schön- an dieser Lage verkehrstechnisch optimal ist.